Googles wilde elektrische Katzen

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Bis zum „Blade Runner“ (Android, Nexus 6) dauert es nicht mehr lang. In der Zwischenzeit träumen wir von elektrischen Schafen und verlieren bald dank Google Glass den Durchblick: Sind wir noch Mensch oder bereits Maschine? Das Stichwort: Transhumanismus. Einer der Vordenker der technoiden Zukunft ist Raymond Kurzweil, der vor fast genau einem Jahr bei Google seine Arbeit aufnahm.

Strebt die Menschheit auf die Cyborgisierung zu (Newsflash: Es gibt bereits erste deutsche Cyborgs, wie heise.de titelt), entwickeln sich auf der anderen Seite künstliche Wesen weiter in Richtung Mensch und Tier. Google erweitert kurzerhand sein Technologie-Repertoire um eine besonders dynamische Variante kauft kurzerhand Boston Dynamics. Laut New York Times ist es bereits die achte Roboter-Schmiede-Übernahme allein im letzten halben Jahr.

Der Kopf hinter Googles Roboter-Plänen ist Andy Rubin. Google kaufte 2005 die von Rubin zwei Jahre zuvor gegründete Firma Android Inc. ab und stellte Rubin als Chefentwickler des heute erfolgreichsten Smartphone-Betriebssystems ein. In den 80ern begann Rubin seine Karriere in der Carl Zeiss AG im Robotik-Bereich, wechselte danach zu Apple. Anfang Dezember meldete die New York Times, dass Rubin eine neue Generation von Robotern entwickeln soll. Allzu schnelle Ergebnisse sollte man aber nicht erwarten, Rubin spricht davon, einen langen Atem zu benötigen und von einer 10-Jahres-Vision.


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